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Mehr Personal für Kitas in Mecklenburg-Vorpommern gefordert

Nur mit mehr Personal lässt sich die Qualität der Kindertagesförderung verbessern, davon ist ein Bündnis aus Eltern, Gewerkschaften und Kita-Trägern in Mecklenburg-Vorpommern überzeugt. Foto: Peter Kneffel/dpa

Ein breites Bündnis aus Eltern, Gewerkschaften und Kita-Trägern fordert die Landesregierung auf, den Mindestpersonalschlüssel in Kitas zu erhöhen. Notfalls soll ein Volksentscheid Druck auf die Politik ausüben, um die Qualität der Kinderbetreuung zu verbessern.

Bündnis setzt auf Mindestpersonalschlüssel und Qualitätssteigerung

Eltern, Gewerkschaften wie GEW und Verdi sowie große Kita-Träger wie AWO, Caritas und das DRK haben die Landesregierung aufgefordert, das Kindertagesförderungsgesetz (Kifög) zu ändern. Ziel ist ein konkreter Stufenplan für mehr Personal in den Kitas: Jede Gruppe soll um eine zweite Fachkraft ergänzt werden, um die Bildungs- und Betreuungsqualität nachhaltig zu verbessern. Kritiker bemängeln, dass Mecklenburg-Vorpommern aktuell die schlechtesten Personalschlüssel bundesweit aufweist.

Volksentscheid als letztes Mittel

Da Vorschläge aus dem Forum „Gute Kita 2030“ bislang nicht in die Gesetzesnovelle eingeflossen sind, prüft das Bündnis nun ein Volksbegehren. Bei erfolgreicher Prüfung soll Mitte April der Startschuss fallen. Innerhalb eines Monats sollen 100.000 Unterschriften gesammelt werden, um einen Volksentscheid am 20. September 2026, dem Weltkindertag und Tag der Landtagswahl, zu ermöglichen.


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Quelle: nordkurier.de
Autorin Originalbeitrag: Karin Koslik
Foto: Peter Kneffel / dpa