Erst pflücken, dann schnippeln
Bevor der Topf auf den Herd kam, führte der Weg nach draußen zu unserem Apfelbaum. Dort pflückten wir gemeinsam die Äpfel, die später zu Apfelmus werden sollten. Damit begann das Kochen nicht erst in der Küche, sondern direkt dort, wo die Früchte wachsen.
Anschließend machten wir uns mit den Käfern und Gänseblümchen an die Vorbereitung. Die frisch gepflückten Äpfel wurden geschnitten und kamen Stück für Stück in den Topf. Aus den festen Früchten sollte nun etwas ganz anderes entstehen.
Für die Kinder gab es dabei einiges zu beobachten. Immer wieder durfte jemand einen Blick in den Topf werfen und verfolgen, was beim Kochen mit den Apfelstücken passierte. Nach und nach veränderten sie ihre Form und Konsistenz. So konnten wir den Weg vom Apfel am Baum bis zum fertigen Apfelmus unmittelbar miterleben.
Der spannendste Blick ging in den Topf
Gerade diese Veränderung machte das Kochen für uns interessant. Eben hatten wir die Äpfel noch selbst vom Baum geholt und geschnitten, wenig später waren sie im Topf kaum wiederzuerkennen. Statt das fertige Apfelmus einfach auf den Tisch zu stellen, konnten die Kinder jeden Schritt auf dem Weg dorthin verfolgen.
Und natürlich blieb es nicht beim Zuschauen. Nachdem unser Apfelmus fertig gekocht war, wurde gemeinsam probiert. Was zuvor noch an unserem Baum hing, landete nun als selbst gemachtes Apfelmus auf dem Teller. Das Ergebnis schmeckte den Käfern und Gänseblümchen richtig gut.
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