Picher "Fuchsberg"

DRK Kita "Fuchsberg" in Picher

Katja Tretow

Kita-Leiterin

Hagenower Str. 16
19230 Picher  

Tel.: 038751 20 248

Wer sind wir?

Unsere Kita befindet sich mitten in Picher, etwa 12 km von den Kleinstädten Ludwigslust bzw. Hagenow entfernt auf dem Lande.

In unserem Dorf gibt es eine Reiognale Schule mit Grundschule, eine Kirche, kleine Betriebe, Werkstätten, Einkaufsmöglichkeiten, Bäcker, Bankschalter, Arzt und Friseur, gastronomische Einrichtungen und Landwirtschaftsbetriebe. Wälder, Wiesen und Felder sowie der Fuchsberg bieten den Kindern viele Möglichkeiten zum Wahrnehmen, Entdecken, Toben und Spielen. 

Seit August 2019 befinden wir uns in der Trägerschaft des DRK Kreisverbandes Ludwigslust e. V.

Wir arbeiten nach dem situationsbezogenem Ansatz. Es werden in der Woche verschiedene Angebote aus den folgenden Bildungs- und Erziehungsbereichen ermöglicht:

  • Sprechen und Sprache
  • Bewegungserziehung
  • Musik, Ästhetik und bildnerisches Gestalten
  • elementares mathematisches Denken
  • Gemeinschaft- Natur-Sachen

Je nach Befinden der Kinder wird aus der Situation heraus durch die Erzieher*innen entschieden, welche Angebote ermöglicht werden sollen. Ziel des Situationsansatzes ist es, das reale Leben in den Alltag der Kinder mit einzubeziehen und die Kinder dann mit den erworbenen Kenntnissen und einer dem Alter entsprechenden Selbständigkeit ins Leben hinauszuschicken. 

Weiterhin sind wir zertifizierte Jolinchen-Kids Kita, ein Programm der AKO, welches sich mit der seelischen und körperlichen Gesundheit von Kindern auseinandersetzt und nehmen am Schatzsuche Programm teil, in dem zwei zertifizierte Referen*tinnen aus unserem Team mit interessieren Eltern in 6 Treffen über die seelische Widerstandskraft (Resilienz) Ihrer Kinder ins Gespärch kommen.

Öffnungszeiten und Rahmenbedingungen

Unsere Kita hat von Montag bis Freitag von 6.00 - 17.00 Uhr für Sie geöffnet.

Zweimal im Jahr machen wir Betriebsferien, diese finden in der Regel in den Weihnachtsferien und 3 Wochen in den Sommerferien statt, außerdem haben wir an so genannten Brückentagen geschlossen.

Unsere Kita verfügt über 100 Plätze, davon

  • 12 Krippenplätze (0 – 3 Jahre)
  • 29 Kindergartenplätze (3 Jahre – Schuleintritt)
  • 59 Hortplätze (Grundschulzeit)

In unserer Kita gibt es Ganztagsverpflegung, diese beziehen wir von Schwerin Menü.

Wir legen Wert auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung, die auch durch die Kinder mitbestimmt werden kann.

Unser Bild vom Kind

Kinder sind Persönlichkeiten, die sich individuell, ihren eigenen Vorstellungen entsprechend, entwickeln. Das bedeutet, das Kind wird nicht gebildet, sondern bildet sich selbst. Es gibt Zeitfenster, innerhalb derer sich bestimmte Fähigkeiten ausbilden. Wir als Erwachsene bieten den Kindern den Rahmen diese Fähigkeiten auszubilden, dazu gehören materielle sowie auch physische und psychische Unterstützung.

Die Kinder haben ein Recht auf…

  • Akzeptanz
  • Gesundheit, Wohlbefinden , Glück und Geborgenheit
  • Bildung, Erziehung und Spiel
  • Selbstverwirklichung und Abgrenzung
  • Geduld und Verständnis
  • individuelle Entwicklung und ein eigenes Tempo
  • Auseinandersetzung mit Erwachsenen und anderen Kindern
  • freie Spielpartnerwahl
  • eine ausreichende Anzahl von engagierten, verantwortungsbewussten, motivierten und liebevollen Bezugspersonen
  • überschaubare, nach kindlichen Bedürfnissen geordnete Räumlichkeiten
  • gesunde Ernährung
  • eine entspannte, kommunikative und sinnliche Essenssituation
  • Mitsprache und Mitgestaltung
  • Erholung, Entspannung, Rückzug und Schlaf

Unsere Gruppen – Übergänge sanft gestalten

Die Eulen – Krippe
In der Eulengruppe werden bis zu 12 Kinder von 2 Erzieher*innen betreut. Im Vordergrund steht die Eingewöhnungsphase für die Kleinsten, Geborgenheit, Spiel und das Erlernen der Tagesabläufe.

Eingewöhnung nach dem Berliner Modell

Wir bieten allen Familien vor Beginn der Betreuung eine ca. 14-tägige Eingewöhnungszeit an. Dabei orientieren wir uns an der Bildungskonzeption für 0-10 jährige Kinder in Mecklenburg Vorpommern, die das Berliner Modell für eine sanfte Eingewöhnung empfiehlt. Das Berliner Modell ermöglicht jedem Kind eine individuell, seinen Bedürfnissen entsprechende  Eingewöhnungszeit.

Die Igel und die Füchse – Kindergarten
Im Kindergartenbereich können die Kinder sich zunehmend intensiv auf den Übergang in die Schule vorbereiten, dafür gibt es vielfältige Räumlichkeiten, in denen die Kinder gefördert werden. Weiterhin bekommen die Vorschulkinder zunehmend Kontakt zu den Hortkindern und Horterzieher*innen, um auch diesen Übergang für die Kinder so angenehm wie möglich zu gestalten.

Die Kinder können sich im letzten Jahr vor der Schule besonders herausgefordert fühlen. Sie machen sich bewusst, dass es mit dem Schuleintritt eine entscheidende Lebensveränderung geben wird. Sie wollen viel und Neues lernen, das führt zu einem Motivationsschub. Die Kinder fühlen sich als die "Großen" und wollen sich selbst auch als diese beweisen.

Wir möchten, dass die Kinder den Übergang in der Schule nicht als "Bruch" erleben, sondern, dass sie wissen, was sie im neuen Lebensabschnitt erwartet.

Darum betrachten wir eine gute Vorbereitung der Kinder auf den Anfangsunterricht als wichtig und notwendig. Wir arbeiten auch in diesem Zusammenhang eng mit der Grundschule Picher zusammen.

Im Vordergrund steht die Stärung der Kompetenzen der Kinder.

Regelmäßig übernimmt ein/e Erziher*in in der Kita die besondere Projektarbeit mit den größeren Kindern, vor allem finden wir es wichtig, dass die Kinder sich in einer Gruppe Gleichaltriger als selbstwert und kompetent erleben können.

Die Schlaufüchse – Hort
Im Hortbereich werden 59 Kinder von drei Erzieher*innen betreut. Seit Sommer 2022 werden außerdem 15 der 59 Kinder in separaten Gruppenräumen in unserer Außenstelle, dem Fuchsbau, in der Hagenower Straße 11 betreut.

Im Hort steht die Freizeitgestaltung nach dem Schulunterricht im Vordergrund. Wir bieten den Kindern auch Unterstützung und Betreuung bei den Hausaufgaben an und arbeiten eng mit der Theodor–Körner–Schule zusammen.

Zwischen Hort und Schule besteht ein Kooperationsvertrag. 

Der Tagesablauf für den Hort beginnt im Frühhort ab 6:00 Uhr und mittags ab 11:00 Uhr. Die Kinder gestalten Aktivitäten selbst. Ihnen stehen alle Materialien in den Räumlichkeiten zur Verfügung.

Gemeinschaftliche Entwürfe und Beschlüsse entscheiden die Kinder zusammen mit Unterstützung der Erzieher*innen.

Immer wenn ein neues Schuljahr beginnt, werden die Hortkinder der 1. Klasse für ca. 2 Wochen von dem/der Horterzieher*in von der Schule abgeholt. Die Kinder sollen somit den sicheren Schulweg zum Hort verinnerlichen. Nach diesen zwei Wochen gehen sie alleine zum Hort. 

Festliche Höhepunkte und besondere Aktivitäten

Traditionelle Feste

  • Faschingsfest mit Überraschungen
  • Osterfrühstück / Spaziergang / Osterkörbchen suchen
  • Sommerkinderfest
  • Abschlussfeste Vorschulkinder und Hortkinder
  • Erntefest
  • Sankt Martin mit Laternenumzug in Kooperation mit der evangelischen Kirche
  • Kinderweihnachtsfeier mit einem gemeinsamen Frühstück und Bescherung
  • Geburtstagsfeiern

Regelmäßige Aktivitäten mit den Kindern

  • Theater- und Puppentheaterbesuche
  • Feuerschutzübung
  • Naturtage
  • Gesundes Frühstück – Gesunde Ernährung
  • Schulwegführerschein
  • Präventionsveranstaltungen
  • Kita-Aktiv-Tag
  • Spielzeugtage
  • Ausflüge / Wanderungen
  • Übernachtungen mit Aktionen in der Kita
  • Ferienspiele /-angebote für Vorschulkinder und Hortkinder

Erziehungs-und Bildungspartnerschaft
Der familiäre Charakter unserer kleinen Kita bedeutet für uns, dass wir uns ganz besonders der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern der Kinder zuwenden wollen. Wir sind uns bewusst, wie wichtig eine gute sichere Bindung für die Entwicklung von Kindern ist.

Die Erziehungspartnerschaft zum Wohle des Kindes bedeutet die gemeinsame Übernahme von Verantwortung für die Bildung und eine gute Entwicklung des Kindes. Sie gelingt, wenn Aufgaben koordiniert werden, Verabredungen getroffen und eingehalten werden und regelmäßig Reflexion der gemeinsamen Aufgabe stattfindet.

Es finden regelmäßig Elternabende und Entwicklungsgespräche statt.

Wir möchten andererseits Unterstützung und Mitwirkung der Eltern haben:

  • indem wir uns Rückmeldung wünschen (z. B. Fragebogen)
  • bei Fragen der inhaltlichen Weiterentwicklung der Kita
  • im For von Mitwirkung im Elternrat
  • und als direkte Hilfe bei z .B. Wanderungen, Festen und Veranstaltungen 

Ein besonderer Baustein unserer Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ist das Schatzsuche-Programm der Landesvereinigung für Gesundheit. Dies ist ein Eltern-Programm für Kindertagesstätten und wurde von der Hamburgerischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAG) entwickelt.

Es folgt einem ressourcenorientierten Ansatz. Die Aufmerksamkeit der Erwachsenen richtet sich auf die Stärken und Schutzfaktoren der Kinder. Durch Stärkung der Resilienz wird das seelische Wohlbefinden gefördert. 

Öffentlichkeitsarbeit

Unsere Arbeit kann nur gelingen, wenn wir die Lebensumwelt der Kinder berücksichtigen und einbeziehen.

Das bezieht sich nicht nur auf die Beteiligung und Partnerschaft mit den Eltern. In der Gemeinde und im Dorf organisieren wir Kinderfeste und Basare, wir arbeiten eng mit der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, der Kirche, der Bäckerei Armster, dem "Konsum"-REWE-Markt Dühring, der Agrarproduktion und anderen Einrichtungen des Dorfres zusammen.

Zum Umzug beim Erntefest beteiligen wir uns oft mit einem eigenen Wagen. Ganz enge Kontakte mit vielfältigen Aktivitäten pflegen wir mit dem Forstamt Jasnitz, aber auch zu benachbarten Kitas, mit denen wir nicht nur um fachlichen Austausch stehen, sondern auch gemeinsam Projekte planen. Mit der Schule haben wir einen Kooperationsvertrag geschlossen.